28.01.2014

Kochbuch mal selber machen

Ich hatte mal wieder das Glück bei einem Test dabei zu sein.

Dieses mal solltenbei Kjero Photobücher von Ifolo getestet werden.
Kjero ist eine weitere Produkttest Seite die alle paar Monate mal Produkttests anbietet:

Für mich sind Fotobücher momentan die beste Möglichkeit Fotos auf zu bewahren und zu betrachten.
Im Vergleich zu ausgedruckten einzel Bildern habt ihr eure Bilder nicht irgendwo herum fliegen, sondern schön und geordnet in einem Buch.
Und ich habe das Gefühl das ich mir meine Bilder in dieser Form auch öfters einmal anschaue, anstelle sie auf meiner Festplatte oder in irgendeinem Fotokarton versauern zu lassen.

Da ich seit Jahren schon Rezepte von Gerichten die vor allem Backen beinhalten und für die man auch genauere Rezepturen braucht in einem kleinen Lederbuch handschriftlich festhalte und ich nicht wirklich eine schöne Handschrift habe, habe ich mich dazu entschieden ein Kochbuch zu kreieren.

Ifolor: 

In den letzten Jahren habe ich schon etliche Fotoseiten im Internet ausprobiert und sehe bei Ifolor weder beim Preis, noch bei der Handhabung, noch beim Service irgend welche Vor- oder Nachteile.

Die Erstellung des eigentlichen Fotobuchs dauert bei knapp 32 Seiten nur 1-2 Stunden...aber leider habe ich mich ja  für ein Kochbuch entschieden!

Wie sich heraus gestellt hat ist leider die Möglichkeit zur Texteingabe seeeeeehhhhhhr Begrenzt... 



Aber fangen wir mal mit der Qualität des fertigen Buches an.
Ich habe mich für eine Lederdesign entschieden. Und als das fertige Buch bei mir ankam 
und noch in Folie verpackt war dachte ich sogar das es wirklich in Leder gebunden wäre, so gut sieht es aus! 


Die Texteingabe erfolgte sehr umständlich über Textfelder.
Eigentlich ja eine sehr gute Idee, nur wurde man zur Eingabe des Textes auf ein anderes Fenster geleitet.
Das neue Fenster bestand dann aus einer verkleinerten Ansicht der Seite selbst und dem Textfenster.
Die Formatierung konnte man so leider nicht immer auf der verkleinerten Ansicht erkennen.

Viel schlimmer war aber das man für jedes neue Textfeld auch eine neue Formatierung einstellen musste. Und nein Beispielsweise war als Schriftart kein Times oder Arial eingestellt sondern ein mir bisher eher unbekanntes anderes Format.
Jedes mal musste ich also die Schriftart, die Schriftgröße und die allgemeine Formatierung ändern.
Und das bei ungefähr 50 Textfeldern.

Leider war ich durch die "Vorschau" auch nicht wirklich in der Lage die Größe des Textes und der Bilder im fertigen Buch ein zu schätzen, wodurch dann wie auf der oben angezeigten Seite Rezepte für Sehbehinderte entstanden sind...


Wenn ich allerdings den Textteil ausschließe, bin ich völlig zufrieden!
Viele meiner Bilder waren aus Instagram entnommen und wurden mir  in der Vorschau des Buches als zu klein oder auch zu Unscharf angezeigt.

Wenn ich mir allerdings das fertige Ergebnis ansehe, bin ich fast schon begeistert. Wer schon einmal Bilder einer Handykamera entwickelt hat wird schnell feststellen, dass nicht jedes Bild welches auf dem Handybildschirm schön aussieht auch ausgedruckt schön aussehen muss.
Ich habe wie schon gesagt ja sogar noch einmal die etwas qualitativ minderwertigeren Bilder aus Instagram verwendet, aber auch diese sehen wirklich gut aus.




Mein Fazit zu der ganzen Aktion:

Ich werde mir wenn ich genügend Rezepte für ein weiteres Kochbuch zusammen habe wieder eines erstellen.
Die Eingabe der Texte ist zwar zeitaufwändig und umständlich, aber das Ergebnis macht alles weg.

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